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Mobilität global

Das Vorhaben will das Bewusstsein für Mobilitätszwänge sensibilisieren und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Probleme der Rohstoffabhängigkeit und Umweltbelastung in Zusammenhang mit der Endlichkeit fossiler Ressourcen (Phänomen: „Peak Oil“) aufzeigen und erlebbar machen.

Neben Alternativen zur derzeitigen Mobilitätsgestaltung sollen Energieträger aus nachwachsenden Rohstoffen (z. B. Mais, Raps oder Weizen) mitsamt ihrer Vorteilen gegenüber fossilen Energieträgern vorgestellt und deren Verarbeitungswege erläutert werden. Dabei stehen vor allem die Potentiale in den Bereichen Ressourceneinsparung, CO2-Bilanz und regionale Wirtschaftskreisläufe mit den Arbeitsplätzen im ländlichen Raum im Vordergrund.

Das Projekt soll, vorrangig in ländlichen Gebieten Mitteldeutschlands, durch verschiedene Bildungsveranstaltungen (Projekttage, Projektwochen und Seminare) an Schulen und anderen Bildungsträgern (z. B. Universitäten) oder Jugendeinrichtungen (z. B. Jugendclubs) umgesetzt werden. Die Zielgruppe sind dabei vorrangig Jugendliche bzw. junge Erwachsene und SchülerInnen ab der 9. Klassenstufe. Zusätzlich sollen mit öffentlichen Filmvorführungen und anschließender moderierter Diskussion weitere Bevölkerungsgruppen erreicht werden.

Die didaktische Besonderheit der Bildungsveranstaltungen besteht in der teilnehmer- und kompetenzorientierten Vermittlung der Inhalte durch viele interaktive Methoden wie z. B. Planspielen. Es wird bewusst auf klassische Vorträge verzichtet, sondern mit ausgebildeten und erfahrenen Trainern gearbeitet, welche das nötige Hintergrundwissen mit praktischer Veranschaulichung verbinden und somit zur stärkeren Reflexion anregen.

Das zentrale didaktische Element der Veranstaltungen sind mehrere zu Generatoren umgebaute, miteinander gekoppelte Fahrräder, mit integrierter elektrischer Leistungsmessung. Mittels dieser Räder erzeugen die Teilnehmer elektrische Energie.