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„Lügenpresse“ – Unwort oder gelungene Beschreibung?

Die RLS in NRW hat eine Aufnahme des Gesprächs mit Stephan Hebel (Frankfurter Rundschau, Jury für das «Unwort des Jahres») und Walter van Rossum (Autor und Medienkritiker), moderiert von Brigitte Beatz (Medienjournalistin) online gestellt. Besser kann man in 60 Minuten die Situation der Medien nicht darstellen, jenseits von allzu einfachen Erklärungsmustern!

bzw. auf Soundcloud:

Und als ob es zu beweisen wäre, haben Panorama und zapp gezeigt, wie man aus dieser überaus differenzierten Darstellung eine Verschwörungstheorie von Walter van Rossum macht:

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2015/Luegenpresse-Gespraechsversuch-mit-Kritikern,medienkritik102.html

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Verschwoerungstheorien-eines-Journalisten,medienkritik126.html

Der dafür verantwortliche Journalist versteht ja noch nicht mal die aufkommende Kritik an seinem Beitrag, sondern behauptet sogar noch, alles richtig gemacht zu haben.

Schade, dass sich Journalisten nicht mit Journalismusforschung auseinander setzen.

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